• sabina und hubert auf der suche nach kraeuter

Sabina's Kräuterparadies


Eigentlich ist sie gelernte Floristin, arbeitet aber als Tauchlehrerin in Spanien. Und wenn das Meer zu kalt ist, taucht Sabina Agostini nicht ins Wasser ein, sondern in die Baselbieter Wälder. Hier pflückt sie in der Tauch-Zwischensaison Kräuter und beliefert damit Restaurants in der Region. So auch das Restaurant Krafft Basel oder die Nomad Eatery. "Ich bin einfach gerne draussen", freut sich Sabina und macht sich schon um halb sieben Uhr morgens mit dem Fahrrad auf den Weg nach Muttenz. Denn da trifft sie unseren Chefkoch Hubert Mayer, der sie heute auf der Kräutersuche begleitet.

frau pflückt kräuter

Löwenzahn, Brunnenkresse, Waldmeister, Sauerampfer und Brennnesseln finden die beiden auf dem Spaziergang durch Wald und Wiesen. "Den Restaurants liefere ich, was ich finde. Man darf einfach nie mehr als einen Drittel der verfügbaren Kräuter pflücken, sodass die Reproduktion gewährleistet ist. Und natürlich nicht in Naturschutzgebieten", erzählt Sabina Agostini.

Den "catch of the day" weiss der Chefkoch immer zu verwerten: "Wenn mir Sabina Kräuter liefert, mach ich die überall rein. Und das nicht nur wegen des Geschmacks. Wildkräuter sind wertvoller als Salat, da sie weniger Wasser und mehr Nähr- und Mineralstoffe enthalten". Heute sind die beiden erfolgreich. In kurzer Zeit und (fast) schmerzlos finden sie genug Brennnesseln für die Brennnessel-Gnocchi auf dem Mittagsmenü des Restaurant Krafft Basel.